2009-04-23

Knapp

Mir scheint die Knappheit an sich sehr en vogue.

Zeit, Rohöl, Wasser, Rocksäume, Solidarität, Coltan, Arbeit, Wohnraum, Gas, Dienstwagen, Bildung, St Emilion, Ingenieure, Rente, und vieles mehr - alles gar bedenklich knapp.

Sogar die Gürtellöcher, und diese auf ganz besondere Weise, denn bei den einen sind sie links, bei den anderen Gürteln rechts des Dornes knapp.

Ich bin tief besorgt, daß auch der Humor Knapp werden könnte. Außer natürlich bei den Kölnern - die sind dagegen immun:

Gabriela Montero schickt sich an in Keith Jarrets gewaltige Fußstapfen zu treten.
Dank an Brunhilde für den Tip!

2009-04-19

Vom Trog zur Theke

zur Räucherhöhle.
Eine Vernissage wurde geschwänzt. Überwiegend des Konsumes Willen. Pfui. Zwecks Vermeidung des Images Zuspätkommer wurde in sicherer Entfernung zum Ausstellungsort getafelt. Pfui Pfui.
Bislang als unterhaltsame, zuweilen nachtschlafverhindernde Tränke bekannt, bietet der Ort eine unerwartet gute Küche. Pfu? "Ejal, et wor lecker!"

Praktisch I: Nach dem Essen einfach aufstehen und an der Theke weitermachen. Bis es hell ...
Praktisch II: Es wird innen nicht geraucht.

Unpraktisch I: Von dort in eine Raucherkneipe gezogen, und fremdländische Alkoholika konsumiert.
Unpraktisch II: 5 Tage weniger Lebenszeit, eine Waschmaschine mehr mit verrauchter Kleidung.

Alles in allem ein unerwartet anregender unterhaltsamer Abend mit einer miesen CO2 Bilanz.

2009-04-18

Fußball & Viagra

Die teutschen Felder der (Fussballer)Ehre befinden sich i.d.R. unter 1000m Ü.N.N. auf keinen Fall aber oberhalb 3000m.

Da kann sowas bestimmt nicht passieren.

Da macht keiner schlapp, und keiner muss animiert oder aufgepeppt werden.

Ulla Macht?

"Meeensch Ulla, getz machma!" mag man denken.

Und Ulla macht. Kosmetik. Das hat sie mit der anderen Regierungsulla gemeinsam.

Nicht nur effektiv, sondern womöglich effizient wäre nun ein Gesetz, welches Extremisten und Pädophilen vorschreibt, sich die Server teilen zu müssen.
Eine "win-win-win-win" Situation:

Extremisten und Pädophile würden sich die Kosten für Server, Systemverwaltung und Anwälte teilen, und zudem einen gemeinsamen Gerichtsstand haben, was auch positiv zu Buche schlägt.

Eine Netzüberwachungsbehörde mit Kompetenzen zur Beobachtung und Registrierung ("Jeder nur ein Kreuz") von Extremisten und Pädophilen käme wirtschaftlicher, weil 2 Referate statt 2 Behörden! Zudem würde das Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern entzerrt, wenn die Netzüberwacher zentral beobachten und dokumentieren, Bundes- und Landesbehörden diese Beobachtungen dann weiterverwendeten.

Die Netzüberwachungsbehörde schaffte krisensichere Arbeitsplätze.

Dem mündigen Bürger wäre der Gewinn an Übersichtlichkeit sicher.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

2009-04-17

Tanz den

Regentanz.

Regen doof. Erkältung doof.

2009-04-07

"Man unterdrückt

viele Dinge, die man von Natur aus tun würde". Sagt Brewce Martin, der Erfinder von Skatopia.

Ich finde Brewce und Odo sollten sich kennenlernen!

2009-04-05

Die Einweihung

neuer Skates ist ähnlich tückisch wie neue Rollen. Ausnahmsweise wurden freiwillig Handgelenkschoner angezogen und Tape eingepackt. (Tape war nötig, 87er Rollen waren nötig Schoner nicht).
78er Rollen hatte ich dummerweise nicht eingepackt, und so fuhr es sich wie auf Schienen. Die ab Werk montierten 80mm-85A erwiesen sich auf dem Roncalliplatz als sensationell "slidefriendly". Aber der Sonntag Nachmittag ist dort kein guter Tag zum Üben - zu viele Menschen!

Pierre und Freunde verlustierten sich im Rheingarten, da ich auch den neuen Schuhen noch nicht sicher genug bin, zog ich den Rheinpark und trainierte dort, bis das Zimthuhn zufrieden und hungrig aufkreuzte.

Bei einer Pause auf den Rheinterassen wurde beschlossen, meine Vorräte an Tomaten und Hühneschenkeln zu verkochen (die sonst verderben würden). Dabei wechselseitig zwei Probleme mit Lösungsansätzen versehen und lecker gefuttert. Ein runder Abend!

Zum Knofel, liebes Zimthuhn wäre noch dieses zu bemerken ....

Rheintour

Wir fanden, daß nach der R(h)eintour eine Rheintour angesagt sei.
Also wurde der Picknickkorb gefüllt, die Räder bestiegen und schon jing et loss, Richtung Bonn, natürlich op dr schääl Sick.

Der Tourverlauf ist sehr gefährlich, denn auf dem Wege passiert man:
- Die Germania Terassen
- Die Groov-Terasse
- Das Rheingold Hotel
- Die Siegfähre
Erwähnenswert sind Siegfähre und Siegmündung
- Das Bahnhöfchen
- Die Rheinlust
- Zahlreiche Lokale in Bonn.

Die 38km wurden - trotz Picknick und Einkehr - mit einem Durchschnitt von stolzen 17km/h absolviert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Zurück gings mit der (kaputten) Stadtbahn. "Dingens-Süd, Dingens-Mitte, Dingens-Nord" - ohne diese Übung wäre es kaum vorstellbar, wie viele Örtchen zwischen Bonn und Köln über eine Straßenbahnhaltestelle verfügen.

Durch den Rheinaufhafen auf der Suche nach dem "King Kamehameha", das auch gefunden wurde. Aber Latin & Salsa hin, Samstag her, Concierge und Garderobe wirken deplaziert, wenn man mal eben mit Spaß abtanzen möchte.

Nach dem 2ten Kölsch in der Ubierschänke waren wir "um" und zogen heimwärts.

2009-04-04

R(h)eintour

das ganze Wochenende.
Freitag von der "Alten Liebe" der Sonne folgend zur Germania Terasse, und weiter zum Lommi, Endstation "Belgisches Viertel".

2009-04-02

Scheiden tut

weh.
Aber die alten Hockeyskates fallen auseinander, das Carbongeflecht ist brüchig, die Sohle knarzt. Außerdem haben Pierre und Chris sooo von den Sebas geschwärmt, und ausserdem hatte ich das weise, hilfreiche Zimthuhn auf meiner Seite. Ich musste es einfach tun:
Meine neuen Skates kaufen. Jetzt muss ich nur noch ein wenig Zeit zum Trainieren zaubern, und dann mal wieder mit Apache auf die Rolle.

Anschließend gab's Weizen auf den Rheinterassen, und dann ging es weiter in den Spielplatz. Essen, Tischgespräch und Wein erwiesen sich aber als interessanter als die Politik. Die Kombination "Futtern & Politikdiskussion" gefiel mir besser als "Witzigmanns" (Prasserei beim Varieté).