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2010-05-23

Auf nach Sibirien

Aber irgendwann entstand es aber, dieses Gefühl der Entferntheit. "Wozu ist dieses Gefühl in mir entstanden? Doch wohl deshalb, um mir zu einem bestimmten Zeitpunkt die Ruhe zu rauben, um mich zu zwingen, die Ferne zu überwinden, denn mit dem Gefühl der Entferntheit zu leben, war unmöglich."

Hallo Herr Grischkowez!
Damit sie es wissen: Ihr Buch ist auf meiner Bücherliste, und ich ringe bereits um angemessene Ruhe.

2009-05-22

2009-03-31

Lux Genfan Weinert

Da ich immer weniger werde ( Dank Frau Niemand einen Groschen ins Phrasendreschschwein ), gönnte ich mir 30 Minuten für den Erwerb passender Hosen. [ Scheint geklappt zu haben - es gab noch kein Gemecker ].

Und dann zu den drei Mädels in ein sehr, sehr angenehmes Konzert dieser Ausnahmemusikerinnen.
Susan Weinert und ihr grün-schwarze Basstierchen kannte ich bis dahin nicht. Nun kann ich sie gerne weiterempfehlen. Ich meinte, Einflüsse von Pat Metheny herauszuhören.
Auch Vicki Genfan kannte ich nicht, und musste feststellen, wirklich etwas verpasst zu haben!

Edith merkte an, daß sich die Dame nicht mit "tr", sondern mit "f" schreibt.

2009-03-29

2009-03-14

Watt ein "t"

so alles anrichtet.

Vom Unterschiede zwischen Mediation und Meditation.

'schabzutun -

'schüberheinisch!

Wunderbar: So kurz, präzise und dabei doch harmonisch und flüssisch kann das nur der Rheinländer sagen. Dat kommunikationsschenie.


Und die Einschränkung "Niederrhein" schlabbern wir jetz ens - weil et vill ze flach gedaach es!

Am Anfang war der Streit?

Wissen würde ich es nicht nennen, aber eine Ahnung war meist präsent.
So ist man nun dem Redefluß auf der Spur.

Nun sollten wir schlüssig und eindeutig herausfinden, wer den Streit anfing.

Was wahrlich schön

sei.
"Was das Schöne sei" liegt auf dem Lesetisch herum. Ich habe noch gar nicht ausgelesen, und nun ist da schon die Frage "Was das Wahre sei".. Ich brauche mehr Lesezeit!

2009-03-10

Rilke von Zabine & Klaus

Aus anderem Grund nach Anna Maria's "Don't speak" und dem Juchitzer von Zabine und Hubert gesucht, und dabei auf Rilke von Zabine und Klaus gestoßen.



Und da waren dann noch einige Perlen

"Moon Princess" von Anna Maria Jopek & Pat Metheny
Den Namen Jopek sollte man sich merken, wie schon bemerkt.
Son del tren - Joe Arroyo
Love Turns 40 - Vienna Teng
Yo Quisiera - Oscar D' Leon & Andy Montañez
Tien Shan Switzerland Express - Zabine et al. bei The mountain messengers


2008-12-22

"Jeder Tod hat sein Gelächter"

Seltsam!
Mit besonderer Empfehlung wird mir Bergengruen's "Der Tod von Reval" überreicht und bald darauf beginne ich zu lesen. In dieser Zeit treffe ich auf jemanden, der sich, wie ich, mit Genuß durch Jostein Gaarder wühlte und nun auf Prechts "Wer bin ich ..." aufmerksam wurde.
Und gerade habe ich mich in diese alte Sprache von Bergengruen eingelesen, da erscheint im Spiegel (Druckausgabe) unter dem Titel "Der Tod macht das Leben klarer" ein Gespräch mit Wilhelm Schmid.
Meine Wertung: Denkenswerte Denkanstöße!

[Nicht, daß es nichts aus den Alpen zu berichten gäbe, doch das muß warten ...]

2008-12-11

St. Alban

Auf dem Wege vom Konzert zum Altermarkt passierten wir St. Alban. Im Zuge der Fertigstellung des Wallraff-Richartz-Museums erfuhr scheinbar auch der Innenraum von St. Alban ein wenig Neugestaltung. Die Kollwitzschen Skulpturen sind besonders bei Dunkelheit beeindruckend. An der an den Gürzenich angrenzenden Wand steht das Mahnmal von 1959 "Noch warten Kriegsgefangene auf ihre Heimkehr". Die Mahnung ist ungeheuer global und aktuell.

Dazu fällt mir "the italian chapel" auf Scapa Flow ein, auf die ich durch die italienische Flagge aufmerksam wurde, die am Zugang zur Kapelle weht - hoch im Nordosten Schottlands.

Beim Glühwein gab es eine Überleitung von den Kriegsgefangenen zu den "Gefrorenen". So wurden Menschen bezeichnet, die während des dreißigjährigen Krieges angesichts zahlloser Schrecken jedwedes Mitgefühl verloren. Man könnte meinen, daß wir uns um die Gefrorenen längst vergangener Kriege, auch jener der Weltkriege I und II, nicht mehr sorgen sollten. Aber wie steht es um diese "Gefrorenen"?
Zum Begriff habe ich im Internet noch kein Material gefunden, allerdings die ein oder andere, interessante Site, z.B. Kriegreisende.de

Vom Donnerstage

Viel zu früh traf ich an St. Georg ein. So konnte ich fast allein den Proben zum Kammerchorkonzert lauschen. Die heiligen Hallen bieten eine zauberhafte Akustik,insbesondere wenn niemand flüstert, mit den Füßen scharrt, räuspert oder raschelt. Gegeben wurde:
Während des Konzertes wurde dann leider gescharrt und geraschelt, auch hatte ich den Eindruck, daß die Zuhörerschar die Akustik des Ortes veränderte, zumindest war der Nachhall weniger intensiv.
Nein, ich habe ganz bestimmt nicht geraschelt. Meine 5 Schichten Bekleidung waren raschelfrei, und auch die Tempos für die Nase waren ganz leise.


Anschließend mußte der Rathausturm bei Dunkelheit bestaunt werden. Ein guter Standort dazu ist der Brunnen auf dem Altermarkt, die Aussicht von dort ist ganz passabel. Ein guter Modus zum Turmstaunen ist ein Glas warmen Glühweins in der Hand, um die wachen Geister herauszufordern.
Netterweise kam jemand auf die Idee, Glühwein ausgeben zu wollen.

Frei nach Mae West:
“When choosing between two evils,
I always like to try the one I've never tried before.”
versuchten wir uns mutig an weißem Glühwein.
Orandschade, das ich keinen Roten wählte.
Fröhliches Gesicht, Nase zu und herunter damit. Brrr. Schüttel. Isnogud.

Weinselig wurde über dies und das (Architektur, Computer, Kriegsgefangene) geschwatzt, aber kein Wort über das besondere Konzert (was für das Konzert spricht).

2008-12-09

Liebe Deinen Masterplan?

Eilig auf dem Wege durch die Stadt fiel mir ein:
Damals, während des Rummels um Besetzung und Thema hatte ich mir vorgenommen, den Masterplan Köln zu studieren. Nun, mittlerweile habe ich ein Exemplar aufgefunden, und ins Fach "Lesen" hineingelegt.

Der Kölner und sein Sofa:
Die Kampagne "Liebe deine Stadt" untersucht das Verhältnis der Kölner zu ihrer Stadt ...

2008-12-05

"Das doppelte Steffchen"

So kam Neil Stephenson auch zu seinem Doppelgänger.
Unbesehen lesenswert, idealerweise im Original. Auch seine frühen Esays z.B. in "wired".

Stichworte zu "The Diamond Age": Bildungsdebatte, "Kulturbetrieb übermorgen", "Gesellschaftsentwürfe", Dubai interpoliert, China interpoliert.

Zu "Cryptonomicon": Was Sie schon immer über Kryptographie wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten. Eingebettet in einen recht spannenden Plot. Kommt nahe an das Format von John Le Carree heran.

Zu "The Baroc Cycle": Wie funktioniert Geld? Wie eine Notenbank? Und Anleihen? Währungssysteme und deren Abhängigkeiten?

2008-11-09

Ich bemühte mich redlich, Olga,

doch bei keinem der 5 Sätze des Konzertes konnte ich mich für Deine Kunst erwärmen. Wenngleich Håkan Hardenbergers Kunst wahrlich beeindruckend war.
Mein Banausen-Ich kam mit der Mazeppa von Franz Liszt und der Sinfonie Nr. 6 von Sergej Prokofjew einfach besser zurecht. Am Orchester hat es sicherlich nicht gelegen, die Damen und Herren trugen schon sehr gut vor.

Übrigens: Wenn das Beispiel von Kazushi Ōno und Håkan Hardenberger Schule macht, dann darf ich bald mein Stehkragensakko wieder auspacken.

2013: Was kommt nach dem Crash?

Die Tugend "Hoffnung" teilen die meisten Menschen. Sie scheint ein mächtiger Antrieb für Entwicklungsschritte (Fortschritte?). Das Hoffen auf ein besseres Dasein bringt Menschen zur Zockerei mit Hilfe fortschrittlichster Methoden. Das Hoffen auf ein Leben nach der Krise treibt Menschen zur Überwindung der Krise an, allerdings ohne Gewähr auf einen Platz an der Sonne, wie John Steinbeck anläßlich einer ähnlichen Krise recht anschaulich beschrieb.

Das Zukunftsinstitut analysiert mögliche Entwicklungen, welche aus der gegenwärtigen Finanzkrise resultieren mögen. Web 2.0 macht's möglich: wir (Netizens) dürfen im Elfenbeinturm mitspielen.

Ich meine:
Während verschiedener Phasen der Krise werden, abhängig von verschiedenen, geographischen und politischen Paramenetern, Elemente der vier zur Auswahl gestellten Entwicklungsalternativen, einzeln und auch in Kombination, und mit unterschiedlicher Intensität auftreten. Als wahrscheinlichster "Schlußakt" zur aktuellen Krise erscheint mir die "Selbstreinigung der Märkte" genannte Alternative.

Allerdings: Der Begriff scheint "Souveränität der Märkte" anzudeuten, so als ob es eine intrinsische Fähigkeit "des Marktes" gäbe, Fehlentwicklungen zu erkennen und selbst zu heilen, etwa so, wie Naturwesen vermögen, Essbares von Ungenießbarem zu unterscheiden. Allein, mir fehlt der Glaube. Zutreffender erscheint mir hir die Aussage "Heilung und Reifung der Systemgrenzen von Märkten und Marktsystemen".

2008-11-02

Die Weltformel für die Kommunikation von Frau und Mann

wurde bislang nicht gefunden, aber ich fand eine nachvollziehbare Erläuterung, warum wir niemals alles wissen werden.

Ich komme nicht umhin, zu zitiereren:
Margaret Wertheim:
Doch in Wirklichkeit wissen wir fast nichts – und ich glaube, dies wird immer so bleiben.

Frei nach Nikolaus von Kues:
Man pflege "gelehrte Unwissenheit", also nicht Allwissenheit, sondern ein immer mehr verfeinertes, einsichtsvolles Nichtwissen.

2008-10-29

Reformation 2. Satz

Felix Mendelssohn-Bartholdy konte und wollte. Bei der Komposition speziell des zweiten Satzes seiner fünften war er mal wieder so richtig "felix".

Übrigens: Der zweite Satz beginnt nach 3' 22".

Während die Musik spielt, könnte man hier nach Luther, und dort nach Schisma stöbern...

2008-10-14

Nicht den Simmelwitz

Keine Ahnung, irgendwas mit Sex sollte man schreiben, das ist gerade bei Blogs wichtig, damit das bei den Suchmaschinen vorne mit reinkommt, wenn die Leute nach Sex fragen...