Viel zu früh traf ich an
St. Georg ein. So konnte ich fast allein den Proben zum
Kammerchorkonzert lauschen. Die heiligen Hallen bieten eine zauberhafte Akustik,insbesondere wenn niemand flüstert, mit den Füßen scharrt, räuspert oder raschelt.
Gegeben wurde:
Während des Konzertes wurde dann leider gescharrt und geraschelt, auch hatte ich den Eindruck, daß die Zuhörerschar die Akustik des Ortes veränderte, zumindest war der Nachhall weniger intensiv.
Nein, ich habe ganz bestimmt nicht geraschelt. Meine 5 Schichten Bekleidung waren raschelfrei, und auch die Tempos für die Nase waren ganz leise.
Anschließend mußte der
Rathausturm bei Dunkelheit bestaunt werden. Ein guter Standort dazu ist der Brunnen auf dem Altermarkt, die Aussicht von dort ist ganz passabel. Ein guter Modus zum Turmstaunen ist ein Glas warmen Glühweins in der Hand, um die wachen Geister herauszufordern.
Netterweise kam jemand auf die Idee, Glühwein ausgeben zu wollen.
Frei nach
Mae West:
“When choosing between two evils,
I always like to try the one I've never tried before.”
versuchten wir uns mutig an weißem Glühwein.
Orandschade, das ich keinen Roten wählte.
Fröhliches Gesicht, Nase zu und herunter damit. Brrr. Schüttel.
Isnogud.
Weinselig wurde über dies und das (Architektur, Computer, Kriegsgefangene) geschwatzt, aber kein Wort über das besondere Konzert (was für das Konzert spricht).