Posts mit dem Label Kunst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kunst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2009-04-23

Knapp

Mir scheint die Knappheit an sich sehr en vogue.

Zeit, Rohöl, Wasser, Rocksäume, Solidarität, Coltan, Arbeit, Wohnraum, Gas, Dienstwagen, Bildung, St Emilion, Ingenieure, Rente, und vieles mehr - alles gar bedenklich knapp.

Sogar die Gürtellöcher, und diese auf ganz besondere Weise, denn bei den einen sind sie links, bei den anderen Gürteln rechts des Dornes knapp.

Ich bin tief besorgt, daß auch der Humor Knapp werden könnte. Außer natürlich bei den Kölnern - die sind dagegen immun:

Gabriela Montero schickt sich an in Keith Jarrets gewaltige Fußstapfen zu treten.
Dank an Brunhilde für den Tip!

2009-04-07

"Man unterdrückt

viele Dinge, die man von Natur aus tun würde". Sagt Brewce Martin, der Erfinder von Skatopia.

Ich finde Brewce und Odo sollten sich kennenlernen!

2009-02-01

Das mußte


einfach mal gesagt werden.


Nach zwei Stunden Aussicht auf verschneite Berge blätterte ich gelangweilt in der Bordzeitung und hatte wenig später einen Lachanfall.
Danke, Frode Øverli.

2008-12-22

"Jeder Tod hat sein Gelächter"

Seltsam!
Mit besonderer Empfehlung wird mir Bergengruen's "Der Tod von Reval" überreicht und bald darauf beginne ich zu lesen. In dieser Zeit treffe ich auf jemanden, der sich, wie ich, mit Genuß durch Jostein Gaarder wühlte und nun auf Prechts "Wer bin ich ..." aufmerksam wurde.
Und gerade habe ich mich in diese alte Sprache von Bergengruen eingelesen, da erscheint im Spiegel (Druckausgabe) unter dem Titel "Der Tod macht das Leben klarer" ein Gespräch mit Wilhelm Schmid.
Meine Wertung: Denkenswerte Denkanstöße!

[Nicht, daß es nichts aus den Alpen zu berichten gäbe, doch das muß warten ...]

2008-12-11

St. Alban

Auf dem Wege vom Konzert zum Altermarkt passierten wir St. Alban. Im Zuge der Fertigstellung des Wallraff-Richartz-Museums erfuhr scheinbar auch der Innenraum von St. Alban ein wenig Neugestaltung. Die Kollwitzschen Skulpturen sind besonders bei Dunkelheit beeindruckend. An der an den Gürzenich angrenzenden Wand steht das Mahnmal von 1959 "Noch warten Kriegsgefangene auf ihre Heimkehr". Die Mahnung ist ungeheuer global und aktuell.

Dazu fällt mir "the italian chapel" auf Scapa Flow ein, auf die ich durch die italienische Flagge aufmerksam wurde, die am Zugang zur Kapelle weht - hoch im Nordosten Schottlands.

Beim Glühwein gab es eine Überleitung von den Kriegsgefangenen zu den "Gefrorenen". So wurden Menschen bezeichnet, die während des dreißigjährigen Krieges angesichts zahlloser Schrecken jedwedes Mitgefühl verloren. Man könnte meinen, daß wir uns um die Gefrorenen längst vergangener Kriege, auch jener der Weltkriege I und II, nicht mehr sorgen sollten. Aber wie steht es um diese "Gefrorenen"?
Zum Begriff habe ich im Internet noch kein Material gefunden, allerdings die ein oder andere, interessante Site, z.B. Kriegreisende.de

2008-09-14

Waluliso - bewegend friedlich

Mich im Strom der Touristen durch die Wiener Innenstadt treiben lassend, stand er plötzlich vor mir. Verzückt blickend, und in einem fort von Frieden, Liebe und Versöhnung sprechend.

Waluliso paßte so gar nicht in das bekannte Konzept des "Müsliman". Ich freue mich, daß er mir stets in Erinnerung bleibt.

An etwaige Nachahmer: Ein wenig mehr Stoff einplanen, da zwei Nationalflaggen nicht mehr genügen.

2008-09-09

Daß ich Köln

gerne photografiere, hatte ich schon erwähnt? In der Bildmitte ist meine Lieblingsbahnhofskapelle zu sehen.

Und das Yann in Mexico gut ankommt, weiß auch jeder?

2008-04-07

Kinder können ja gar nicht
früh genug selbständig werden ...

Die Skulptur wurde in Olso im Komplex Aker brygge gesichtet. Der / die Künstler sind leider nicht bekannt.