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2010-03-24

Ursache und Wirkung - gottwohlgefällig

Herrn K. sei gedankt für diesen Einblick in die (Früh)geschichte der Internate.
Macht irgendwie nachdenklich. Denke ich.

2010-02-17

Vom Bruttosozialglücke ...

Von der Gefährdung der sozialen Marktwirtschaft ist die Rede.

Da erscheint es geradezu verlockend, neue Wege zu gehen. Man könnte sich von Menschen in Bhutan in der Messung des Glücks unterweisen lassen?

Nachdem mer nu all in Kölle jlöcklisch jebütz' woode sin, gehe ich die Steigerung meines Glücksgefühls an:

Mit seligstem Fastenlächeln pilgere ich in die Ausstellung "Bhutan - Heilige Kunst aus dem Himalaya". Und danach werden sich meine Blicke am ach so leckeren Kuchen im Café des Museums laben.
;-D

2009-04-18

Ulla Macht?

"Meeensch Ulla, getz machma!" mag man denken.

Und Ulla macht. Kosmetik. Das hat sie mit der anderen Regierungsulla gemeinsam.

Nicht nur effektiv, sondern womöglich effizient wäre nun ein Gesetz, welches Extremisten und Pädophilen vorschreibt, sich die Server teilen zu müssen.
Eine "win-win-win-win" Situation:

Extremisten und Pädophile würden sich die Kosten für Server, Systemverwaltung und Anwälte teilen, und zudem einen gemeinsamen Gerichtsstand haben, was auch positiv zu Buche schlägt.

Eine Netzüberwachungsbehörde mit Kompetenzen zur Beobachtung und Registrierung ("Jeder nur ein Kreuz") von Extremisten und Pädophilen käme wirtschaftlicher, weil 2 Referate statt 2 Behörden! Zudem würde das Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern entzerrt, wenn die Netzüberwacher zentral beobachten und dokumentieren, Bundes- und Landesbehörden diese Beobachtungen dann weiterverwendeten.

Die Netzüberwachungsbehörde schaffte krisensichere Arbeitsplätze.

Dem mündigen Bürger wäre der Gewinn an Übersichtlichkeit sicher.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

2008-12-11

St. Alban

Auf dem Wege vom Konzert zum Altermarkt passierten wir St. Alban. Im Zuge der Fertigstellung des Wallraff-Richartz-Museums erfuhr scheinbar auch der Innenraum von St. Alban ein wenig Neugestaltung. Die Kollwitzschen Skulpturen sind besonders bei Dunkelheit beeindruckend. An der an den Gürzenich angrenzenden Wand steht das Mahnmal von 1959 "Noch warten Kriegsgefangene auf ihre Heimkehr". Die Mahnung ist ungeheuer global und aktuell.

Dazu fällt mir "the italian chapel" auf Scapa Flow ein, auf die ich durch die italienische Flagge aufmerksam wurde, die am Zugang zur Kapelle weht - hoch im Nordosten Schottlands.

Beim Glühwein gab es eine Überleitung von den Kriegsgefangenen zu den "Gefrorenen". So wurden Menschen bezeichnet, die während des dreißigjährigen Krieges angesichts zahlloser Schrecken jedwedes Mitgefühl verloren. Man könnte meinen, daß wir uns um die Gefrorenen längst vergangener Kriege, auch jener der Weltkriege I und II, nicht mehr sorgen sollten. Aber wie steht es um diese "Gefrorenen"?
Zum Begriff habe ich im Internet noch kein Material gefunden, allerdings die ein oder andere, interessante Site, z.B. Kriegreisende.de

2008-11-09

2013: Was kommt nach dem Crash?

Die Tugend "Hoffnung" teilen die meisten Menschen. Sie scheint ein mächtiger Antrieb für Entwicklungsschritte (Fortschritte?). Das Hoffen auf ein besseres Dasein bringt Menschen zur Zockerei mit Hilfe fortschrittlichster Methoden. Das Hoffen auf ein Leben nach der Krise treibt Menschen zur Überwindung der Krise an, allerdings ohne Gewähr auf einen Platz an der Sonne, wie John Steinbeck anläßlich einer ähnlichen Krise recht anschaulich beschrieb.

Das Zukunftsinstitut analysiert mögliche Entwicklungen, welche aus der gegenwärtigen Finanzkrise resultieren mögen. Web 2.0 macht's möglich: wir (Netizens) dürfen im Elfenbeinturm mitspielen.

Ich meine:
Während verschiedener Phasen der Krise werden, abhängig von verschiedenen, geographischen und politischen Paramenetern, Elemente der vier zur Auswahl gestellten Entwicklungsalternativen, einzeln und auch in Kombination, und mit unterschiedlicher Intensität auftreten. Als wahrscheinlichster "Schlußakt" zur aktuellen Krise erscheint mir die "Selbstreinigung der Märkte" genannte Alternative.

Allerdings: Der Begriff scheint "Souveränität der Märkte" anzudeuten, so als ob es eine intrinsische Fähigkeit "des Marktes" gäbe, Fehlentwicklungen zu erkennen und selbst zu heilen, etwa so, wie Naturwesen vermögen, Essbares von Ungenießbarem zu unterscheiden. Allein, mir fehlt der Glaube. Zutreffender erscheint mir hir die Aussage "Heilung und Reifung der Systemgrenzen von Märkten und Marktsystemen".