2008-11-29

Bin mal eben

Briefumschläge einkaufen.
Beschloß ich, nachdem alle Zutaten für die jährliche Lebkuchenhausproduktion beschafft waren.

Bei Karstadt gab es Briefumschläge, aber keine Etiketten und außerdem verängstigte Kinder auf Fotosession mit verkleidetem Nikolaus. Ein mieser Job, Kleinkinder mit Traumata zu versorgen, weil soziopathische Mamas und Tanten die Fotos ja soooo süüüß finden. Für die Kinder ...
Im Ausgang höre ich vertraute Stimmen, und, richtig, die Rabenkinder mit ihren markanten Stimmen musizieren und singen.

Subjektiver Eindruck zum Straßenbild: Es gibt mehr Dessousläden. Wird es heimeliger in den Hütten? Oder nimmt der Geschlechterkampf an Heftigkeit zu?

Natürlich hat sich meine Wahrnehmung nicht verändert!

Frank ruft an, ob man sich in der Stadt, quasi als Einkaufspause, auf einen Kaffee treffen möge. Mag man. Aber vorher unbedingt die seit Wochen verbaselte Schuheaktion angehen: Eventuell finde ich in der verbleibenden halben Stunde passende, gefällige Schuhe.
Unglaublich, gleich zwei Paar gefällig, passend (Fuß und Preis), da sah ich gern über die weniger angenehme Bedienung hinweg (dafür war sie auch kurz genug).


Schließlich auch noch Etiketten & Displayschutzfolie (Abakus & Buschtrommel brauchen so etwas nicht!) erstanden. An der Kasse: "Soll ich mich mit einpacken", 'Sie dürfen's dann auch auspacken'. Ich muß mich verhört haben. Sie hat ganz bestimmt gefragt "Soll ich's einpacken?".

Frank getroffen, Ziel Kaffeehaus kurzerhand in Weihnachtsmarkt geändert, wo es überraschenderweise keinen Kaffee gab. Das war schlecht, denn so mußten wir die ganze Zeit Glühwein trinken. Thomas & Volker getroffen, noch'n Wein. Live Jazz gehört. Klaus getroffen und Vortrag über Barolo-Sauce gehört. Noch'n Wein.

Jetzt aber heim!

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